Aktuelles und nützliche Tipps

Aktuelles rund um unsere Praxis:

 

  • Frau Dr. med. Catrin Schulze Höping verstärkt unser Team wieder seit Anfang Mai.
  • In der ersten Augustwoche, also vom 01. bis 05.08.2016, haben wir Betriebsferien. Unser Praxisvertretungsplan wird rechtzeitig veröffentlicht.

Terminvereinbarung
Sie erleichtern uns die Organisation und tragen dazu bei, lange Wartezeiten zu vermeiden, wenn Sie planbare Termine am besten telefonisch oder mit unserem online Terminplaner frühzeitig vereinbaren. Dies gilt besonders für zeitaufwendige Termine wie z.B. Vorsorge-, Ultraschall-, Lungenfunktionsuntersuchungen, Allergieteste und Entwicklungstestungen sowie ausführlichere Beratungsgespräche. Falls Sie einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie bitte rechtzeitig ab. Selbstverständlich bekommen Sie bei akuter Erkrankung Ihres Kindes kurzfristig einen Behandlungstermin, in der Regel am gleichen Tag – planen Sie aber dann bitte etwas Wartezeit ein! Unser Praxistelefon ist wochentags in der Regel von 07.30 bis 18.00 Uhr besetzt.

Besuch in der Praxis
Bitte bringen Sie zu jedem Besuch die Versichertenkarte, gern auch den Impfpass, und zu Vorsorgeuntersuchungen die Vorsorgehefte mit.
Bei Verdacht auf eine ansteckende Erkrankung (z.B. Windpocken) klingeln Sie bitte am Hintereingang der Praxis.

Unvorhersehbares lässt sich nun einmal nicht vorplanen (Notfälle und akute Erkrankungen). Warten Sie deshalb, wenn es nötig sein sollte, in Ruhe und mit der Gewissheit, dass auch Ihrem Kind in einem solchen Fall rasch geholfen wird. Die Ärzte vertreten sich falls erforderlich gegenseitig, wobei selbstverständlich Ihre freie Arztwahl dadurch nicht beeinträchtigt werden soll.

Hausbesuche
können zur Erstuntersuchung nach ambulanter Entbindung (Vorsorge U2) und sonst nur bei medizinischer Notwendigkeit nach telefonischer Absprache erfolgen. Denken Sie dabei aber bitte daran, dass die Diagnostik und Behandlung in der Regel in der Praxis effektiver ist.

Rezepte/Überweisungen
Wenn Ihr Kind im laufenden Quartal schon in der Praxis war, dürfen Sie gerne Rezepte und Überweisungen telefonisch bestellen (i.d.R. Wiederholungsrezepte). Dann können Sie ohne größere Wartezeiten Ihre Formulare zügig in der Anmeldung abholen.

Allergie auslösende Nahrungsmittel: Früher Konsum erhöht die Verträglichkeit

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Entstehung von Allergien haben bei Experten zu einem Umdenken geführt. Bisher ging man davon aus, dass Eltern ihre Kinder in den ersten Jahren vor Nahrungsmitteln, die häufig Allergien auslösen, bewahren und mit der Beikost spät anfangen sollten, Nun gibt es neue Richtlinien der Allergieprävention, die besagen, dass es besser ist, bei Kindern ohne Allergiker in der nahen Verwandtschaft Allergene früh einzuführen, um eine Toleranz zu erreichen. Beikost kann demnach ab Beginn des fünften Lebensmonats eingeführt werden.

Nach wie vor gilt, dass hydolisierte Nahrung – Babynahrung mit stark aufgespaltenen Eiweißen, die nicht allergen wirkt – für Risiko-Säuglinge, deren Mutter nicht stillen kann, vorbeugend wirkt. Doch haben diesen Effekt nicht nur stark hydolisierte, sondern auch nur teilweise hydolisierte Produkte.

Eine besondere Stellung bei den Lebensmitteln, die oft Allergien auslösen, spielt Fisch. Er hat nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft sogar die Fähigkeit, die Entstehung von Allergien zu reduzieren. Isst eine werdende Mutter reichlich Fisch oder erhält ein Kind im ersten Lebensjahr davon, senkt dies das Risiko für die Bildung Allergien. In Deutschland nehmen Asthma, Heuschnupfen und Ekzeme bei Kindern deutlich zu. Teilweise machen Wissenschaftler dafür auch Luftschadstoffe, die der Verkehr erzeugt, sowie Innenraumschadstoffe verantwortlich.

Kinder brauchen viel Flüssigkeit

Der Wasseranteil des Körpers ist bei Kindern höher als bei Erwachsenen. Deshalb benötigen sie pro Tag im Verhältnis zu ihrer Körpergröße relativ viel Flüssigkeit. Eltern sollten darauf achten, dass Kinder regelmäßig zum Essen und auch zwischendurch trinken bzw.  etwas zu trinken angeboten bekommen. Wasser reicht völlig aus.
Laut der Dt. Gesellschaft für Ernährung sollten Ein-bis Dreijährige täglich gut 800 ml, Vier- bis Neunjährige knapp einen Liter, Zehn- bis Zwölfjährige etwa 1200 ml und Teenager 1300 bis 1500 ml trinken.
Bei Hitze, Fieber oder Anstrengung erhöht sich die Menge. Besonders viel Flüssigkeit geht dem Körper bei Krankheiten wie Durchfällen oder Brechdurchfällen verloren. Hier kann es zu bedrohlichen Flüssigkeitsverlusten kommen.

Süße Getränke nur zum Essen trinken

Schon die Milchzähne sind von Karies gefährdet. Süße oder säurehaltige Getränke sollten Eltern ihren Kindern daher nur zu den Mahlzeiten geben.
Durch dauernden Gebrauch von Nuckelflaschen oder Schnabeltassen werden gerade die Frontzähne immer wieder mit Flüssigkeit benetzt. Auch Wasser und ungesüßter Tee spülen physiologische Bakterien fort und bieten schädlichen Bakterien einen guten Nährboden.

Fast jedes Getränk kann Milchzahnkaries auslösen: Milch, Pulvergetränke, gesüßter Tee, Saft und jede Flüssigkeit mit Zuckerzusatz.

Mundgesundheit hat vielfältige Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Die Folgen von frühkindlicher Karies könnten unter anderem schlechte Essgewohnheiten, Sprachprobleme und Fehlstellungen der Zähne, später psychische Probleme und Erkrankungen der Kiefergelenke sein.

Regelmäßiges Frühstück fördert gute Noten

Ein gutes Frühstück kann schulische Leistungen verbessern, behaupten britische Forscher.

Vergangene Untersuchungen haben bereits einen Zusammenhang zwischen der morgendlichen Mahlzeit, der allgemeinen Gesundheit und der Fähigkeit, sich zu konzentrieren und geistige Aufgaben zu bewältigen, hergestellt. Doch mangelte es bisher an konkreten Beweisen, inwieweit ein regelmäßiges Frühstück die schulischen Leistungen beeinflussen kann.
Die Schüler wurden bei dieser Studie gebeten, alle Speisen und Getränke, die sie in einem Zeitraum von etwa 24 Stunden (einschließlich zwei Frühstücke) zu sich nahmen, aufzuschreiben.

Das Niveau der schulischen Leistungen stand in deutlichem Zusammenhang nicht nur damit, wie oft Kinder frühstückten, sondern auch mit anderen Ernährungsgewohnheiten, wie z.B. der Anzahl von Süßigkeiten, Chips und Obst- sowie Gemüse-Portionen, die die Kinder im Verlauf eines Tages zu sich nahmen. Die Chance auf eine überdurchschnittliche Schulleistung war bei Schülern, die ein Frühstück verzehrten, doppelt so hoch wie bei denjenigen, die auf ihr Frühstück verzichteten.

Bemerkenswert war, dass Süßigkeiten und Chips zum Frühstück keinen positiven Einfluss auf die Schulleistungen zeigten. Bei der Zusammensetzung des Frühstücks wird immer deutlicher, dass Nahrungsmittel, die nur langsam abgebaut werden und die Energie stetig und langanhaltend im Laufe des Vormittags zur Verfügung stellen (wie z.B. Vollkornbrot), einen positiven Effekt auf die geistige Leistungsfähigkeit haben.

Erkältungszeit – Feuchthalten der Atemwege kann helfen
Besonders zu Beginn der kalten Jahreszeit und im Winter kommt es zu häufigen Erkältungen mit oder ohne Bronchitis selten auch zu Pseudo-Krupp. Denn im Winterhalbjahr halten wir uns viel häufiger in geschlossenen Räumen auf und haben somit auch engeren Kontakt zu einer Vielzahl von Personen. Dann haben Krankheitserreger es leicht, sich über Schmier- und Tröpfcheninfektion auszubreiten.
Gerade die Kleinsten in Kindergärten und Tageseinrichtungen trifft es oft besonders hart: da ihr Immunsystem beim Kindergarten-Einstieg noch unreif ist, schlittern sie von einem Infekt in den nächsten. 10-15 Infekte können im ersten Kindergartenjahr ganz normal sein.

Wenn Schnupfenviren in die Schleimhaut der oberen Atemwege eindringen, schwillt diese stark an und sondert vermehrt Sekret ab, um die Erreger abzuwehren. Diese natürliche und sinnvolle Abwehrreaktion erschwert jedoch die Nasenatmung, und eine verstopfte Nase macht gerade Babys sehr zu schaffen. Schließlich atmen Säuglinge in den ersten Lebensmonaten ganz überwiegend durch die Nase und entwickeln erst allmählich die Fähigkeit, auch durch den Mund zu atmen. Eine verstopfte Nase behindert somit auch das Stillen, Füttern und Schlafen meist erheblich. Das Baby kann unruhig sein, eine röchelnde Atmung haben, schlecht einschlafen oder nachts häufiger aufwachen.
Wer seine Atemwege schützen will, sollte die Schleimhaut in den Atemwegen feucht und durchblutet halten. Dabei kann das Einbringen von Salzlösung – sogenannter Sole – helfen.

Fieber steigert den Flüssigkeitsbedarf eines Kindes
Ein fieberndes Kind braucht mehr Flüssigkeit als sonst, da der Grundumsatz erhöht ist und es über die Atmung und das Schwitzen Wasser verliert. Pro Grad Celsius (°C) über der normalen Körpertemperatur steigt der Flüssigkeitsbedarf eines Kindes grob um 10 bis 15%. Das heißt, ein fieberndes Kind mit einer durchschnittlichen Körpertemperatur von 39,5°C braucht etwa 30% mehr als sonst zu trinken. Eltern sollten ihrem kranken Kind kühle Getränke in kleinen Portionen, evtl. auch löffelweise, anbieten.

Fieber ist grundsätzlich eine sinnvolle regulatorische Antwort des Körpers auf Infektionen. Bei einer erhöhten Körperkerntemperatur sind viele Abwehrsysteme des Körpers wirksamer als bei Normaltemperatur. Trotzdem sollten bestimmte Regeln eingehalten werden. Hat z.B. ein Baby, das jünger als drei Monate alt ist, Fieber, sollten Eltern es sofort beim Kinder- und Jugendarzt bzw. in die Kinder-Notfallambulanz vorstellen. Fieber in diesem Alter kann durch schwerwiegende Infektionen ausgelöst werden.

Ist ein fieberndes Kind zwischen drei und sechs Monaten alt, sollten Eltern ebenfalls mit ihm zum Arzt. Bei fiebernden Kindern im Altersbereich zwischen einem halben und 2 Jahren und einer Fieberdauer von mehr als einem Tag besteht der Rat, die Kinder ihrem Kinder- und Jugendarzt vorzustellen.
Ältere Kinder sollten auf jeden Fall ärztlich untersucht werden, wenn das Fieber länger als 3 Tage (72 Stunden) anhält bzw. sich während der Erkrankung der Allgemeinzustand deutlich verschlechtert oder andere Symptome hinzutreten. Ist das Kind z.B. schwer zu erwecken, der Nacken steif, die Fontanelle vorgewölbt oder verhält es sich ungewöhnlich, sollte unverzüglich der Arzt aufgesucht werden. Das gilt auch, wenn die Atmung erschwert erscheint oder das Kind einen Krampfanfall bei Fieber hat.

Die Körpertemperatur eines gesunden Kindes schwankt zwischen 36,1 und 37,8°C, um 18 Uhr ist sie am höchsten und etwa um 4 Uhr morgens am niedrigsten. Fieber besteht ab einer Temperatur von 38,5°C rektal. Neben Infekten kann ein Kind auch durch Toben, zu warme Kleidung oder durch ein warmes Bad kurzfristig erhöhte Temperaturen zeigen. Am zuverlässigsten lässt sich Fieber über den Po (rektal) mit einem leicht eingefetteten Thermometer messen.

Eltern sollten sich beim Essen auf keinen Handel einlassen

Eltern sollten beim Essen Machtkämpfe mit ihren Kindern vermeiden. Falsch ist es, mit Nachspeisen oder Naschereien zu handeln, damit ein Kind z.B. mehr Gemüse isst. Denn dadurch fördern Eltern keinen gesunden Essensstil. Im Gegenteil: Das Kind bekommt den Eindruck, dass Süßigkeiten wertvoller sind als das, was es zu den Mahlzeiten gibt. Eltern sollten ihr Kind nicht zu sehr drängen, ein bestimmtes Nahrungsmittel zu essen, sondern besser eine Vielzahl an gesunden Alternativen in kleinen Portionen anbieten.

Wenn Eltern beim gemeinsamen Essen mit gutem Beispiel vorangehen, probiert ein Kind eher mal Obst und Gemüse. Auch gesunde Mahlzeiten mit Gleichaltrigen fördern den Nachahmungstrieb. Kleinkinder haben wenige Möglichkeiten, etwas zu kontrollieren. Essen gehört zu den wenigen Dingen. wo sie selbst entscheiden können. Eltern sollten ihnen dabei einen angemessenen Freiraum geben, indem sie ihre Kinder zwischen gesundem Essen wählen lassen und ihnen erlauben, auch mal das Essen zu verweigern. Auf keinen Fall sollten als Ersatz kalorienhaltige Getränke angeboten werden. Dadurch können Kinder ein gesundes Hunger- und Sättigungsgefühl entwickeln.

Gibt es feste Zeiten für Mahlzeiten und Snacks, so lernen Kinder bis zur nächsten Essenszeit abzuwarten und nicht ständig etwas in sich hineinzustopfen. Auch wenn sie zuvor Essen verweigert haben, wissen sie, wann sie wieder mit Nahrung rechnen können.

Träumerchen und Störenfried

Hochsensible Persönlichkeiten fallen meist schon im Kindesalter auf, weil sie im Gegensatz zu ihren Altersgenossen deutlich empfindsamer, oft vorsichtiger, ängstlicher und in sich gekehrter sind, aber auch fantasievoller und begeisterungsfähiger durchs Leben gehen.
Hochsensibilität ist ein Wesensmerkmal, das auf 15 bis 20 % der Bevölkerung zutrifft.

Sie nehmen alle Sinnesreize viel direkter wahr als andere Menschen. Dieses ständige „auf Draht sein“ birgt aber auch die Gefahr einer Überreizung. Ein hochsensibles Kind muss eine enorme Anpassungs- und Denkleistung vollbringen, um seine vielschichtigen Wahrnehmungen und Gefühle einordnen zu können. Für Kinder ist das ein Lernprozess, für den sie ausreichend Ruhezeiten benötigen, um wieder Ordnung in ihr Gedanken- und Gefühlssystem zu bringen. Ein großer Gerechtigkeitssinn, vernetztes Denken, tiefes Empfinden und Mitgefühl sowie eine reiche, kreative Vorstellungskraft sind die positiven Aspekte der Hochsensibilität, geringe Stressresistenz, hohe Lärm- und Lichtempfindlichkeit und eine schlechtere Integration in Gruppen können die problematischen sein.

Gerade jüngere Kinder und Teenager neigen dazu, zwei Gesichter zu haben. Die Palette reicht von scheinbar unkontrollierbaren Ausrastern bis hin zu einem Rückzug nach innen, Lernschwierigkeiten, körperlichen Symptomen wie etwa Kopf- und Bauchschmerzen bis hin zu Komplettverweigerungen.
Solche Verhaltensweisen lassen nicht unbedingt an eine außergewöhnlich empfindsame Veranlagung denken, sondern wurden auch schon mit AD(H)S oder dem Asperger-Syndrom verwechselt.

Was sind nun Wege und Methoden für einen wertschätzenden, unterstützenden Umgang mit hochsensiblen  Persönlichkeiten?
Wichtig ist der Blick weg vom Defizitgedanken hin zu den vielfältigen Potenzialen und Möglichkeiten, die mit dieser Art der Wahrnehmung verbunden sind. Im Unterricht oder der KiTa ist dies etwa durch eine weniger reizüberflutende Raumgestaltung, die Einführung von Ritualen, eine umsichtige Vorbereitung auf Neuerungen und besondere Ereignisse oder die regelmäßige Thematisierung von Emotionen zu erreichen.

Im Vordergrund muss stets das Anerkennen der einzelnen, individuellen Persönlichkeiten stehen, um den Kindern, die sich oft als anders und falsch empfinden, das Gefühl von „richtig sein“ zu vermitteln und ihnen dadurch Sicherheit zu geben.

Kinder können im Sommer auch später ins Bett

Wenn es im Sommer draußen länger hell ist, sind Kinder oft auch zu vorgerückter Stunde noch munter. Eltern sollten dagegen nicht ankämpfen und ihren Nachwuchs partout zu einer festen Zeit ins Bett schicken. Besser sei es in diesem Fall, die Schlafenszeit etwas nach hinten zu verschieben.
Hellwache Kinder schlafen zu schicken, macht keinen Sinn. Stattdessen sollten Eltern abwarten, bis der Nachwuchs erste Anzeichen von Müdigkeit zeigt. Mimik und Blick werden ausdrucksloser, das Verhalten ruhiger und entspannter. Kommt der Nachtschlaf dadurch zu kurz, ist ein zusätzlicher Mittagsschlaf notwendig. Der Biorhythmus des Menschen hat mittags ein kleines Tief, das sich ganz wunderbar durch ein Schläfchen wieder ausgleichen lässt. Gerade für kleine Kinder kann diese Pause sehr wichtig sein, um sie vor Überreizung zu schützen.

Experten sind sich einig: Im Schlaf kann der Input an neuen Eindrücken verarbeitet und sortiert werden. Das heißt, wenn ein Kind, das mittags ein Nickerchen gemacht hat, danach wieder offen ist für Neues. Die Durchschnittswerte für einen Mittagsschlaf liegen übrigens bei dreieinhalb Stunden für Kinder mit etwa sechs Monaten, zweieinhalb Stunden für Einjährige und eineinhalb Stunden für ein Kind mit etwa zwei Jahren.

Der Schlaf-Wach-Rhythmus ist entscheidend. Damit die Kinder abends müde werden, sollten sie tagsüber viel toben und spielen. Doch nicht während der letzten Stunde vor dem Schlafengehen.  Lieber den Tag ruhig und harmonisch ausklingen lassen.

Grundsätzlich sollten Eltern die Zubettgehzeit ihres Kindes an dessen individuellen Schlaf-Wach-Rhythmus anpassen. Damit können sie schon im Babyalter anfangen. Das heißt, die innere Uhr des Kindes mit den äußeren Gegebenheiten koordinieren. Kinder sollten außerdem rasch daran gewöhnt werden, bei Dunkelheit zu schlafen.

Bereits bei einstelligen Temperaturen können Kälteschäden an der Haut entstehen

Schon bei Temperaturen unter zehn Grad mit hoher Luftfeuchtigkeit und starkem Wind können Kinder, die sich ohne angemessene Kleidung lange draußen aufhalten, Kälteschäden erleiden. Kinder sind kälteempfindlicher als Erwachsene, denn sie besitzen eine dünnere Haut und verlieren dadurch schneller Körperwärme. Kälteschäden sind heutzutage selten, doch sollten Eltern Warnzeichen, wie weiße undurchblutete Flecken, erkennen. Kinder klagen dann, dass die Haut brennt oder gefühllos ist. Die Durchblutung des Körpers entscheidet neben physikalischen Faktoren wie Lufttemperatur oder anliegender Feuchtigkeit (nasse Kleidung) darüber, ob alle Körperteile ausreichend Wärme bekommen oder „erwärmt“ werden. Wenn ein Kind z.B. zu wenig trinkt, kann das Blut „eindicken“. Ohren, Hände und Füße sind dann schlechter durchblutet und die Gefahr von Erfrierungen steigt. Darüber hinaus kann kalte Luft die ungeschützte Haut schnell austrocknen.

Tobt ein Kind im Schnee herum, kühlen über die vermehrte Atemarbeit die Schleimhäute aus und geben viel Feuchtigkeit ab.
Im Vergleich zu Erwachsenen haben Kinder weniger Wasserreserven. Eine zu eng anliegende Kleidung und zu kleine Schuhe können die Durchblutung ebenso behindern. Mehrere lockere lufthaltige Lagen Kleidung – innen Funktionswäsche und außen Nässeschutz – sind die ideale Winterausstattung.
Auch Kopf, Nacken und Hände müssen warm bleiben. Eine fetthaltige Hautcreme schützt das Gesicht vor Feuchtigkeitsverlust. Metallteile, wie Reißverschlüsse, sollten keinen direkten Köperkontakt haben, denn Metall ist ein guter Temperaturleiter und wird schnell kalt.

Giftige Pflanzen aus dem Garten entfernen

Eltern kleiner Kinder sollten genau auf die Auswahl ihrer Gartenpflanzen achten, denn einige heimische Pflanzen sind giftig. Für Kleinkinder zwischen 2 und 4 Jahren, die noch alles in den Mund stecken, könnten sie lebensgefährlich sein.
Besondere Gefahr geht von weißem und gelbem Oleander aus. Hochgiftig sind außerdem auch Bilsenkraut, Engelstrompete, Goldregen, Stechapfel und Tollkirsche. Aber auch das beliebte Maiglöckchen enthält Giftstoffe, die Bauschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auslösen.

Kinder mit Ekzemen sollten keine Kleidung aus Polyamiden tragen

Welche Faktoren häufig zu einer Verschlimmerung von Ausschlägen bei Kindern führen können, haben Forscher herausgefunden. Dazu gehören Nylon und Wolle in der Kleidung, Staub, ungewohnte Haustiere, Schwimmen, Schwitzen und Shampoos – letztere besonders bei kaltem Wetter.
Es gibt noch wenige Studien darüber, was bei Kindern Ekzemschübe auslöst. Um im Alltag die Beschwerden zu lindern, ist es aber sehr wichtig, darüber informiert zu sein, was die Hautirritationen verschlimmert. Staub war laut Untersuchung der stärkste Auslöser für Neurodermitis. Doch eine Kombination von Auslösern potenzierte die Wirkung der einzelnen Trigger für Ekzeme.

Kaltes, aber auch heißes Wetter kann als Verstärker für Einflüsse wirken, die die Haut reizen. Eine Temperaturveränderung von mehr als 3 Grad zur durchschnittlichen Temperatur der vorangegangenen Woche hatte auf alle beobachteten Kinder mit Neurodermitis einen negativen Einfluss. Wuschen Eltern die Haare ihrer Kinder und duschten oder badeten sie sie gleichzeitig, war dies schlimmer für die Haut als Haarewaschen alleine.

Wenn Eltern und Kinder versuchen die oben beschriebenen, sieben ermittelten Risikofaktoren zu meiden, können sie vielleicht einige Schübe im Vorfeld verhindern. Verfolgen Kinder oder deren Eltern, wann sich die Haut verschlechtert und schreiben dies im Verlauf eines Jahres auf, so können sie in Zukunft möglicherweise noch weiteren, unangenehmen Reizstoffen aus dem Weg gehen.

Guter Lebenswandel zahlt sich noch Generationen später aus

Werdende Mütter sollen gesund essen und nicht rauchen. Studien zeigen jedoch immer deutlicher: Das reicht nicht aus. Auch das Essverhalten des Vaters vor der Zeugung und der Lebenswandel der Eltern insgesamt schlagen auf den Nachwuchs durch. Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes können vererbt werden. Kinder von Rauchervätern haben eher Asthma.
Zwar ändern sich durch das Rauchen oder durch fette und ungesunde Ernährung vermutlich nicht die Gene selbst. Aber die Wirkweise und Regulation bestimmter Gensequenzen wird beeinflusst – und diese epigenetischen Faktoren sind ebenfalls erblich, wobei der mütterliche Einfluss noch größer ist als der väterliche!
Was Eltern zum Zeitpunkt vor der Schwangerschaft für eine Konstitution haben, spielt auf die nächste Generation über. Das könnte eine weitere Ursache für die epidemieartige Zunahme von Diabetes Typ-2 sein. Denn der Anstieg weltweit lässt sich durch die Veränderung der DNA selbst kaum erklären. Forscher sehen, dass es einen massiven Einfluss in die nächste Generation gibt, der nur über die Keimzellen vermittelt werden kann. Sie sehen auch die unterschiedlichen Effekte, was die mütterliche und die väterliche Seite betrifft.
Angenommen wird, dass auch psychische Belastungen über das Erbgut weiterleben.
Der Umkehrschluss: Guter Lebenswandel zahlt sich noch Generationen später aus. Denn epigenetische Vererbung ist anders als genetische Vererbung prinzipiell reversibel. Fettleibigkeit und Diabetes Typ 2 könnten also bei entsprechendem Lebenswandel über die Generationen wieder abnehmen.

Draußen toben stärkt die Knochen

Beim Spielen im Freien können sich Kinder nicht nur richtig ausstoben. Gleichzeitig wirkt sich das Sonnenlicht positiv auf den Vitamin-D-Spiegel im Körper aus, der nach dem Winter meist auf einem Tiefststand ist.
Zweimal pro Woche sollten Kinder in der Zeit von 10 bis 15 Uhr mit unbedecktem Kopf, freien Armen und Beinen etwa eine halbe Stunde draußen verbringen. Dabei sollte aber ein Sonnenbrand vermieden werden. Die Bewegung in der Sonne verbessert die Versorgung mit Vitamin D, das wichtig für den Aufbau von Knochenmasse ist. Ein stabiler Knochen schützt vor Osteoporose.

Dreck macht Kinder robust

Wenn Eltern das Allergierisiko Ihrer Kinder senken wollen, sollten sie die Kleinen häufiger mal im Schmutz spielen lassen. Sie sollten sie ganz natürlich aufwachsen lassen und nicht überreagieren. Kinder sollten eben auch mal im Dreck spielen dürfen. Wenn Kinder in einem zu sterilen oder keimfreien Umfeld aufwachsen, kann das dann dazu führen, dass das Immunsystem überempfindlich wird und sich dann auf ganz „unschuldige“ Pollen stürzt.

Substanz im Stallstaub schützt Landkinder vor Allergien

Landkinder sind möglicherweise durch einen Stoff im Stallstaub besser vor Allergien geschützt als Stadtkinder. Forscher haben herausgefunden, dass ein Zuckermolekül von Futterpflanzen auf das Immunsystem wirkt. Das so genannte Arabinogalaktan kommt in großen Mengen in Gräsern wie dem Wiesenfuchsschwanz vor. Der Stoff hindert im Mäuseexperiment das Immunsystem an überschießenden Abwehrreaktionen.
Dass Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, seltener an Allergien und allergischem Asthma leiden, ist lange bekannt. Was die Kinder genau schützt, ist bislang rätselhaft. Der Schutz durch den Gras-Bestandteil ist eine Mengenfrage. In kleineren Konzentrationen können die Pollen des Wiesenfuchsschwanzes Allergien auslösen, in großen Dosen und sehr früh im Leben aber auch verhindern. Das Zuckermolekül wirkt insbesondere, wenn es im ersten Lebensjahr eingeatmet wird.

Jetzt wollen Forscher untersuchen, ob sich Arabinogalaktan zur Vorbeugung oder auch zur Therapie von Allergien und allergischem Asthma einsetzen lässt. Denkbar wäre eine Anwendung als Spray oder Nasentropfen, da die Substanz gut wasserlöslich sei.

Beim Schnuller auf die Größe achten

Babys saugen schon im Mutterleib ab dem 5. Schwangerschaftsmonat. Mit dem Saugen können Säuglinge sich nach der Geburt selbst beruhigen. Sie verbinden damit die Nähe der Mutter und Geborgenheit. Für eine gesunde Kieferentwicklung eignen sich Schnuller besser als der eigene Daumen.
Sauger sollten der Größe des Mundes angepasst sein, um den Kiefer nicht zu verformen, denn Babys haben einen sehr kleinen und weichen Kiefer. Bei Neugeborenen ist der Oberkiefer meist weiter entwickelt als der Unterkiefer. Mit etwa einem Jahr haben sich beide Kiefer in Ihrem Wachstum angeglichen.
Runde Sauger sind nicht geeignet, da sie der Zunge zu wenig Spielraum geben, um sich zu bewegen. Ein Training der Zungenmuskulatur ist jedoch erforderlich, um später sprechen zu können und einen richtigen Lippenschluss zu ermöglichen. Der Sauger sollte deshalb im vorderen Bereich nach unten eine flache Basis besitzen und nach oben gewölbt sein. Das Saugteil sollte zudem möglichst weich sein, ähnlich der weiblichen Brust.
Latexsauger sind aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften besser geeignet als Silkonsauger.
Das Schnuller Schild muss immer größer als der Mund sein, um ein Verschlucken zu verhindern.

Um keine Keime auf das Kind zu übertragen, dürfen Eltern den Schnuller nicht in den eigenen Mund nehmen.

Generell sollte der Schnuller nicht in Dauergebrauch sein, um keine Kieferverformungen zu begünstigen und eine gesunde Sprachentwicklung zu ermöglichen.

Hygiene, wo es Not tut

Tiere können in seltenen Fällen lebensbedrohliche Krankheiten übertragen. Eltern sollten ihre Kinder daher nach dem Kontakt mit Tieren auf dem Bauernhof oder im Streichelzoo immer dazu anhalten, sich die Hände gründlich mit warmem Wasser und Seife zu waschen.
Übertragen werden könne zum Beispiel die EHEC-Erkrankung. Das Bakterium befindet sich im Darm von Wiederkäuern wie Rinder, Schafen und Ziegen und wird mit dem Kot ausgeschieden. Nimmt ein Mensch dieses Bakterium über die Nahrung, beispielsweise über verschmutze Hände auf, kann es im Körper Giftstoffe freisetzen, die vorwiegend bei kleinen Kindern zu einer schweren Durchfallerkrankung führen können, schlimmstenfalls zu Nierenversagen.

Auch über verunreinigte Erde können Erreger zum Menschen gelangen. Wenn Gemüse oder Obst mit organischem Dünger behandelt und anschließend nicht gut gewaschen wurde, können Krankheitserreger wie. z. B. Madenwürmer übertragen werden. Obst und Gemüse sollten deshalb am besten immer unter fließendem Wasser gereinigt werden, eventuell mit einer speziellen Bürste. Zum Abtrocknen eignet sich ein Küchentuch aus Papier.

Unpasteurisierte Milch, Rohmilchkäse oder rohes, nicht ausreichend gegartes Fleisch kann ebenfalls Keime enthalten. Empfindliche Kinder sollten solche Lebensmittel deshalb meiden.

Ungeimpfte Eltern gefährden ihre Babys

Liebe Eltern,
können Sie sich erinnern, wann Sie das letzte Mal Ihren eigenen Impfpass in der Hand hielten? Oder geht es Ihnen wie den Männern und Frauen in der Werbekampagne „Deutschlang sucht den Impfpass“? Dann nutzen Sie die Gelegenheit Ihren Impfschutz jetzt zu überprüfen.
Der Blick in den Impfpass lohnt sich – und nicht nur für Sie selbst! Denn Kinderkrankheiten wie Keuchhusten (Pertussis), Masern oder Röteln können auch Erwachsenen gefährlich werden. Die Erreger der Krankheiten sind hoch ansteckend und lösen teilweise schwere und lebensbedrohliche Verläufe aus. Nicht nur im Rahmen von Epidemien stecken sich daher auch Erwachsene an, die nicht oder unzureichend geimpft sind.
Das Beispiel Keuchhusten zeigt, welche Folgen ein unzureichender Impfschutz von Erwachsenen haben kann. Ungeimpfte riskieren nicht nur, womöglich Wochen oder gar Monate krank zu sein, sondern gefährden auch Mitmenschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können und Babys. Eltern können die Krankheit zum Beispiel auf ihr Kleines übertragen. Denn die Jüngsten haben bis zu einem Alter von sechs Monaten keine ausreichende eigene Immunkompetenz. Für Säuglinge kann eine Infizierung mit den Keuchhusten-Erregern tödlich werden, denn die starken Hustenattacken können bei ihnen leicht zu einem Erstickungsanfall führen. Schätzungen gehen davon aus, dass sich etwas ein Drittel bis die Hälfte aller Säuglinge, die diese Krankheit bekommen, bei Mutter, Vater, Oma, Opa, Tante, Onkel oder Babysitter angesteckt hat. Diese bemerken oft gar nicht, dass sie selbst Keuchhusten haben, denn nicht immer bricht die Krankheit erkennbar aus und wird leicht mit einem hartnäckigen Husten verwechselt. Die Ständige Impfkommission am RKI empfiehlt deshalb seit 2009 allen Erwachsenen, sich bei der nächsten Tetanus- und Diphterie-Auffrischung auch gegen Pertussis impfen zu lassen.

Keine Angst vor Impfreaktionen: Moderne Impfstoffe sind gut verträglich, was in Studien getestet und regelmäßig überwacht wird. Impfungen sind ein medizinischer Fortschritt, den jeder unbedingt nutzen sollte.  Bei uns können Sie und alle Kontaktpersonen sich beraten lassen, den Impfschutz prüfen und  im Bedarfsfall auch gegen hier nicht aufgeführte Erkrankungen optimieren lassen.

Diese Impfungen sollten alle Kontaktpersonen zu Säuglingen haben:

  • Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphterie: alle zehn Jahre auffrischen lassen
  • Pertussis (Keuchhusten): bei der nächsten Auffrischung von Tetanus und Diphterie mitimpfen lassen
  • Poliomyelitis (Kinderlähmung): einmalige Impfung für alle nicht beziehungsweise unvollständig Geimpften
  • Masern: einmalige Impfung aller nach 1970 Geborenen, die entweder einen unklaren Impfstatus haben oder als Kind nur einmal geimpft wurden, wird meist zusammen mit Mumps geimpft
  • Röteln: Frauen mit Kinderwunsch, die nicht geimpft sind
  • Windpocken: Frauen mit Kinderwunsch, die nicht immun sind

Selbstverständlich können Sie die notwendigen Impfungen auch beim Hausarzt durchführen lassen.

Übrigens: Die Krankenkassen bezahlten alle von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen.

Babys brauchen Grippeschutz

Babys dürfen erst ab dem siebten Lebensmonat gegen Grippe geimpft werden.
Damit sie bis dahin nicht an einer Influenza mit schweren Komplikationen wie Lungenentzündung erkranken, sollten alle anderen Familienmitglieder und alle engen Kontaktpersonen geimpft sein.
Die größte Gefahr für Säuglinge geht von ungeimpften Geschwisterkindern aus, die eine KiTa besuchen. Denn durch sie verbreiten sich Grippeviren besonders gut.
Es stecken sich pro Jahr etwa 20 bis 30 Prozent der Kleinkinder in Gemeinschaftseinrichtungen mit der Influenza an. Neben solchen ungeimpften Geschwistern sind Raucher im Haushalt, enge Wohnverhältnisse, viele Haushaltsmitglieder und niedrige Grippe-Durchimpfungsraten unter den Angehörigen weitere Gefahren für ein Baby.

Ab dem siebten Lebensmonat sollten der Ständigen Impfkommission (Stiko) zufolge Kinder mit Grunderkrankungen jährlich gegen Grippe geimpft werden. Zu diesen Krankheiten zählen chronische Bronchitis, Stoffwechselstörungen des Herz-Kreislauf-Systems und der Niere oder neurologische Störungen.

Allergie oder Erkältung?

So erkennen Eltern den Unterschied:
Laufende Nase, tränende Augen, kratzender Hals: Haben Kinder solche Symptome, kann dahinter eine Erkältung oder eine Allergie stecken.

Erkältung: Beginnt in der Regel langsam, kann jederzeit auftreten, häuft sich aber in den Wintermonaten.
Sie dauert in der Regel nicht länger als zehn Tage und kann mit Fieber verbunden sein. Das Nasensekret ist nur zunächst eher wässrig, später eher dickflüssig und gelblich oder grünlich verfärbt.

Allergie:
Beginnt meist plötzlich, macht sich immer zu einer bestimmten Zeit oder unter bestimmten Bedingungen bemerkbar.  Etwa wenn bestimmte Pflanzen zu blühen beginnen (leider oft auch in den Wintermonaten), sie kann über Wochen oder Monate dauern und ist meist mit juckenden, tränenden Augen verbunden, weil der Allergieauslöser eine Entzündung der Bindehaut verursachen kann. Das Nasensekret ist dünnflüssig und klar.
Bei der Diagnose können die Beobachtungen der Eltern eine große Hilfe sein. Denn neben Pollen gibt es viele weitere mögliche Auslöser. Dazu zählen Tierhaare, Hausstaubmilben, bestimmte Lebensmittel oder auch Schimmel.
Hilfreich ist ein entsprechendes Allergie-Tagebuch: darin notieren Eltern am besten alle möglicherweise allergieauslösenden Stoffe.

Was ist Asthma?

Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Krankheit im Kindes- und Jugendalter. Etwa 10 % der Kinder in Westeuropa leiden unter Asthma, viele von ihnen erkranken vor dem 5. Lebensjahr. Spätestens im Verlauf der Pubertät lindert sich bei vielen der betroffenen Kinder die Asthmasymptome. Doch die Atemwege reagieren bei über 50 % der Patienten auch nach mehreren Jahren ohne Beschwerden noch überempfindlich. Rund ein Drittel der im Jugendalter beschwerdefrei gewordenen Asthmatiker erleidet in seinem weiteren Leben einen Rückfall bzw. behält das Asthma.

Obwohl Asthma bronchiale nicht heilbar ist, muss die Krankheit keineswegs einen schwerwiegenden Verlauf mit lebensbedrohlichen Komplikationen nehmen. Es steht eine Vielzahl medikamentöser und anderer therapeutischer Hilfen bereit. Wichtig ist, dass die Erkrankung möglichst früh erkannt wird. Leider deuten viele Betroffene erste Anzeichen jedoch falsch. Wer daran denkt, dass sein Kind asthmatische Beschwerden haben könnte, sollte uns darauf ansprechen, um eine spezielle Allergiediagnostik einzuleiten.

Spezielle Asthmaschulungen können Asthmatikern das Leben erleichtern. Neben wichtigen Infos rund um ihre Krankheit lernen junge Patienten, ihre individuellen Grenzen auszuloten, die oftmals nicht so eng sind, wie ihre Eltern glauben. Ziel einer Therapie ist es, dass ein erkranktes Kind so normal wie möglich am täglichen Leben teilnehmen kann. Die Schulungen haben sich diesbezüglich sehr gut bewährt.

Ringelröteln

In der Umgebung von Münster treten immer wieder vermehrt Ringelröteln auf. Bei der Mehrzahl der Infizierten verläuft diese Infektionserkrankung ohne Krankheitszeichen (klinisch stumm). Es können auch grippeähnliche Symptome auftreten – oft ohne Hautveränderungen!
Bei nur etwa 20% der Fälle treten die typischen Hautveränderungen auf! Meist Beginn mit „schmetterlingsförmig“ geröteten Wangen mit blassem Mund-Nasen-Dreieck, oft auch als „verheultes Gesicht“ beschrieben. In den Folgetagen fleckige Rötungen der Schultern, Oberarme, Oberschenkel und des Gesäßes, die im Weiteren girlandenförmige oder gitterartige Netzstrukturen ausprägen. Die Veränderungen sind stark variabel und können verschwinden und wieder auftreten (Dauer 1-7! Wochen).

Das Allgemeinbefinden ist meist wenig beeinträchtigt, es wurde vereinzelt über Juckreiz und sogar schmerzhaften Hautirritationen berichtet. Sehr selten kommt es zu Gelenkmitbeteiligungen, Erkrankungen der blutbildenden Organe oder anderen Organkomplikationen.
Die Erkrankung heilt fast immer folgenlos aus.Weil die Übertragung der Erkrankung von der Mutter auf einen Feten nicht auszuschließen ist (5-10% der Feten erkranken), sollten betroffene Schwangere sich engmaschig überwachen lassen.
Die Erkrankung wird durch den kleinsten bekannten Virus (Parvovirus B 19) durch direkten Kontakt über Tröpfchen und über Hände weitergegeben. Schon 3 Tage nach Kontakt besteht eine sehr hohe Ansteckungsfähigkeit, das Auftreten der ersten Krankheitszeichen kann aber bis zu 14 Tagen, in Einzelfällen wohl auch bis zu 3 Wochen dauern.

Eine gezielte Behandlung gibt es nicht, auch eine symptomatische Therapie ist in den meisten Fällen nicht erforderlich. Kinder mit typischen Hautveränderungen sind praktisch nicht mehr infektiös, sie dürfen Gemeinschaftseinrichtungen besuchen, sofern ihr Allgemeinzustand dies zulässt. Eine Impfung existiert nicht; vorbeugende Maßnahmen beschränken sich auf Hygienemaßnahmen – insbesondere der Hände.
Die Erkrankung hinterlässt eine lebenslange Immunität.

Kleine Kinder: Schlaf hilft beim Lernen

Ein kurzer Mittags- oder Vormittagsschlaf bzw. ein Nickerchen spielt für Babys und Vorschulkinder anscheinend eine wichtige Rolle beim Einprägen von gerade Gelerntem. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, bei der Vorschulkinder demnach besser bei Sprachtests abschnitten, wenn sie kurz geschlafen hatten.
Die Fähigkeit der Kinder wurde untersucht, Gruppen zu erkennen, die ähnlich, aber nicht identisch zu etwas sind, das sie vor kurzem gelernt hatten. Das heißt, sie sollten das Gelernte auf eine neue Situation anwenden.
Diese so genannte Transferleistung beschreibt z. B. die Fähigkeit, ein bekanntes grammatikalisches Muster in einem Satz zu erkennen, den man nie gehört hat, oder ein neu gelerntes Wort zu verstehen – unabhängig davon, wer es sagt.
Die Studie zeigte, dass die sprachliche Transferleistung bei Klein- und Vorschulkindern sich durch einen kurzen Schlaf deutlich verbesserte. Schlaf sei folglich sehr wichtig, um Gelerntes auf neue Situationen anwenden zu können – insbesondere das Schlafen kurz nach dem Lernprozess.

Häufiges Bauchweh kann auf Schulangst hindeuten

Gerade bei Grundschülern der 1. oder 2. Klasse können häufige oder wiederholte Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder andere, schwierig fassbare Beschwerden auf eine Schulangst (Schulphobie) hinweisen. Darf das Kind dann zuhause bleiben, legen sich diese Beschwerden rasch. Allerdings hat das Ganze einen Pferdefuß: da das Kind einer als unangenehm empfundenen Situation entzogen wird, es letztlich durch die Reaktion auf die Beschwerden also einen Vorteil hat, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines Wiederauftretens erheblich.

Die körperlichen Symptome sind oft psychosomatischer Natur, d.h., sie hängen eng mit dem seelischen Befinden des Kindes zusammen. Es täuscht die Schmerzen in der Regel nicht vor, sondern empfindet sie tatsächlich. Denn die betroffenen Kinder haben Angst, die Sicherheit des Elternhauses zu verlassen.
Die Anzeichen treten vor allem bei der Einschulung, nach den Ferien, nach einer kurzen Krankheit, nach einem Umzug oder einem anstehenden Schulwechsel auf.
Meist sind betroffene Kinder auch sonst sehr anhänglich und sind ungern allein. Bei älteren Kindern steht weniger die Trennungsangst von den Eltern im Vordergrund. Hier spielen vielmehr soziale Ängste oder Leistungsängste eine Rolle. Das Kind hat Sorge, sich vor den Mitschülern und Lehrern zu blamieren, von ihnen nicht akzeptiert zu werden oder den Anforderungen im Unterricht nicht gerecht zu werden. Die körperlichen Begleiterscheinungen können auch hier auftreten.

Generell sollten Eltern ihrem Kind das Gefühl geben, nicht allein mit seiner Angst zu sein und es ernst nehmen. Beruhigend kann es sein, wenn Mutter oder Vater von ähnlichen Erfahrungen aus ihrer Schulzeit berichten können und erzählen, wie sie sich damals verhalten haben.
Bei Trennungsangst und sozialen Ängsten ist es besonders wichtig, das Selbstbewusstsein des Kindes zu stärken. Eltern sollten ihrem Kind kleine Aufgaben im Haushalt geben, damit es sich mehr zutraut. Auch Freizeitaktivitäten des Kindes und Treffen mit Freunden am Nachmittag sollten unterstützt werden.
Bei Leistungsangst muss das Kind spüren, dass die Eltern es unabhängig von seinen Noten lieben. Vater und Mutter sollten versuchen, den Druck von ihrem Kind zu nehmen und gemeinsam überlegen, wie sie das Kind schulisch unterstützen können.
Helfen alle Maßnahmen nicht, sollten Eltern mit ihrem Kind sich von ihrem Kinder- und Jugendarzt beraten lassen.
Schätzungsweise jeder fünfte Schüler leidet in Deutschland unter Schulangst. Dabei sind Mädchen öfter betroffen als Jungen.

Sprachentwicklung fördern: Häufig vorlesen und High-Tech-Spielzeug reduzieren

Vorlesen fördert die Sprachentwicklung, während High-Tech-Spielzeug sie möglicherweise verlangsamen kann. Denn einer Studie zufolge nimmt technisches Spielzeug zwar die Aufmerksamkeit eines Kindes gefangen, kann aber nicht die Qualität einer Wechselwirkung zwischen Eltern und Kind herstellen. Die verbale Entwicklung eines Kindes hängt vom Austausch mit Erwachsenen und Gleichaltrigen ab.

Bedenken Sie, dass man nicht jedes Buch kaufen muss. Kinderbücher kann man auch guten Gewissens ausleihen. Das fördert nebenbei auch den Umgang mit diesen Medien.

„Interaktives Vorlesen“, d.h. auf Äußerungen des Kindes zu reagieren, Fragen zu stellen, Erklärungen anzubieten, Beispiele zu geben, über das Gehörte bzw. die Bilder zu sprechen, stimuliert schon sehr früh die sprachliche und geistige Entwicklung des Kindes. Schon Einjährige reagieren während des Lesens mehr mit sprachähnlichen Lauten, und Mütter geben ihren Kindern dabei auch häufiger Rückmeldungen als bei anderen Spielen.

Tablets dagegen isolieren Kinder, so dass sie nicht lernen können, ihre Emotionen zu regulieren und mit anderen Kindern zu spielen. Alles, was das Kind perfektioniert, ist der Umgang mit einem Tablet sowie die Bedienung eines Touchscreens. Inhalte werden dadurch kaum vermittelt. Durch Vorlesen können Eltern neben der Sprachkompetenz auch Einfühlungsvermögen, Fantasie, abstraktes Denken und Gedächtnis anregen. Haben Eltern keine Freude am Vorlesen, so können sie bei anderen Tätigkeiten, wie z.B. Puzzle-Spielen, die Sprachentwicklung ihrer Kinder unterstützen.

Imaginäre Freunde fördern Sprachfähigkeiten

Früher gingen Pädagogen davon aus, dass Fantasiefreunde bei Kindern auf Entwicklungsprobleme und Ängstlichkeit hindeuten würden. Neuseeländische Forscher konnten jedoch in einer Studie zeigen, dass Kinder mit einem imaginären Freund offenbar bessere erzählerische Fähigkeiten entwickeln als Kinder ohne diese Freunde.
Die Ergebnisse bestätigen, dass ein imaginierter Gefährte im frühen Kleinkindalter sich positiv auf die kindliche Sprachentwicklung auswirkt. Erzählerische Fähigkeiten gelten als ein guter Prognosefaktor für die späteren Lesefertigkeiten und damit unter anderem auch für den schulischen Erfolg. Die Forscher vermuten, dass Kinder mit erdachten Gestalten vielleicht mehr Übung im Erzählen haben, da sie sich zunächst selbst ausdenken müssen, was sie gemeinsam erleben, oder auch weil Eltern oder Familienangehörige sie öfter nach ihrem imaginären Freund fragen.
Offen ist aber, ob nicht auch ein umgekehrter Zusammenhang vorliegt, d.h. erzählerisch begabte Kinder zum Erfinden eines Begleiters tendieren.
Eltern sollten ihre Kinder jedenfalls nicht daran hindern, einen tierischen, menschlichen oder undefinierbaren Freund zu erfinden. Sie sollten ihr Kind ruhig dazu ermuntern, darüber zu berichten.

Gut geschützt reisen

Liebe Reisende, lieber Reisender,

warum eine reisemedizinische Beratung?

Gerade Reisen in tropische und subtropische Länder bergen gesundheitliche Gefahren, die aus den besonderen klimatischen und ökologischen Verhältnissen, dem oft niedrigeren hygienischen Standard und dem Vorkommen spezifischer Krankheitserreger resultieren.

Diese Gefahren werden leider oft unterschätzt, wenn man bedenkt, dass etwa die Hälfte der Reisenden in diese Länder während oder nach der Reise erkranken und ca. 10 % wegen gesundheitlicher Probleme einen Arzt aufsuchen müssen. Am häufigsten sind Darminfektionen, doch erkranken jedes Jahr allein in Deutschland mindestens eintausend Urlauber an Malaria; etwa 2 % der Malariaerkrankungen verlaufen tödlich.  Allein diese Zahlen zeigen Ihnen, wie wichtig es ist, dass Sie sich auf Ihren Urlaub auch gesundheitlich vorbereiten, damit Sie Ihre Reise unbeschwert genießen  und in angenehmer Erinnerung behalten können.

Reiseimpfungen im Rahmen einer privaten Auslandsreise werden von vielen gesetzlichen Krankenkassen und je nach abgeschlossenem Vertragsumfang auch von privaten Krankenkassen erstattet. Dabei werden sowohl die Impfstoffe als auch die Gebühren für die Impfung übernommen. Die Abrechnung erfolgt im Kostenerstattungsverfahren, d.h. dass die Kassen die von Ihnen beglichenen Rechnungen nach Einreichung erstatten. Oft werden die Gebühren einer reisemedizinischen Beratung (ca. 20 Euro) allerdings nicht erstattet, da sie zu den üblichen privaten Reisekosten gerechnet werden. Bei allen Kassenarten können in Deutschland empfohlene Impfungen zu Lasten der Kassen im Bedarfsfall aufgefrischt werden, so dass Ihnen hier keine weiteren finanziellen Belastungen entstehen.

Bitte klären Sie im Vorfeld mit Ihrer Krankenkasse, ob und in welchem Umfang die reisemedizinischen Kosten erstattet werden. Falls Ihre Reise beruflich bedingt ist, lassen  Sie sich bitte die Kostenübernahme durch den Sie entsendenden Arbeitgeber schriftlich bestätigen  und teilen Sie uns ggf. die Rechnungsadresse mit.

Unter unserem Button „Formulare und Links“ finden Sie eine „Anmeldung zur reisemedizinischen Beratung“ und einen “Fragebogen zur reisemedizinischen Beratung“ mit einer „Erklärung über die Inanspruchnahme von individuellen Gesundheitsleistungen“. Wir würden uns freuen, wenn sie uns beides schon vor Ihrem ersten Beratungstermin ausgefüllt zukommen lassen würden, um die Beratung möglichst effizient gestalten zu können.

„Vorbeugen ist besser als Heilen!“

Im Bewusstsein Ihnen den Schutz vor vielen Erkrankungen ausschließlich auf diesem Wege vermitteln zu können, ist ein Tätigkeitsschwerpunkt der Praxis die Beratung zu sämtlichen Impfungen – sowohl den in Deutschland von der STIKO (ständige Impfkommission der BRD) empfohlenen – als auch zu allen Reiseimpfungen inklusive Gelbfieberimpfungen.

Bei Bedarf erhalten Sie eine Empfehlung zur Malariaprophylaxe oder weitergehende ärztliche reisemedizinische Ratschläge.

Im Anschluss können gewünschte Impfungen direkt durchgeführt werden, da normalerweise alle Impfstoffe in der Praxis vorrätig sind.

Selbstverständlich können nicht nur Kinder und Jugendliche sondern Menschen aller Altersgruppen den individuell angepassten Impfschutz bei uns bekommen!

Bei Fernreisen oder Reisen durch mehrere Länder sind oft verschiedene Impfungen erforderlich, die teils auch mehrfach durchgeführt werden müssen und bei denen feste Impfabstände nicht unterschritten werden können. Berücksichtigen Sie bitte in der Vorbereitung und Planung Ihrer Reise, dass oft bis zu zwei Monaten Zeit dafür veranschlagt werden müssen.

Bei last-minute-Reisen ist eine dringende Kontaktaufnahme und eine gute Planung erforderlich, um  noch den an Ihre Bedürfnisse angepassten, bestmöglichen Schutz erreichen zu können.

Um uns die Vorbereitung auf Ihren reisemedizinischen Beratungstermin zu erleichtern, ist die Übermittlung eines vollständig ausgefüllten „Fragebogen zur reisemedizinischen Beratung“ sehr hilfreich.

Für Vorabinformationen empfehlen sich folgende Internetportale:
Centrum für Reisemedizin und Auswärtiges Amt.

Zika-Infektion

Mittlerweile geht man von Millionen infizierter Menschen aus, tausende Babys kamen mit schweren Hirnschäden auf die Welt.  Betroffen sind bisher vor allem Kinder in Südamerika. Weil das Virus aber über Reisende verbreitet wird, hat die WHO den globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen.
Das Virus galt lange Zeit als harmlos und tatsächlich merken etwa 80% der infizierten nichts von ihrer Infektion. Gefährdet sind vor allem Schwangere. Die Übertragung erfolgt über einen Mückenstich der aggressiven Mückenart Aedes aegypti, die auch Gelbfieber und Dengue-Infektionen überträgt. Die Mücke gibt es in Deutschland nicht! Eine verwandte Asiatische Tigermücke (Aedes albopticus) kommt auch hier selten vor. Ob auch sie die Zika-Erreger übertragen kann, ist noch unklar.

Erkrankungserscheinungen treten etwa zwei bis sieben Tage nach dem Stich auf und halten etwa eine Woche an. Sie sind grippeähnlich: plötzliches Fieber und Gelenkschmerzen, eine milde Bindehautentzündung  sowie ein unspezifischer Hautausschlag. Allerdings treten sie nur bei einem von fünf Erkrankten auf! Die anderen bleiben beschwerdefrei!

Mittlerweile ist belegt, dass schwere, lebensbedrohliche Nervenschäden (das Guillain-Barreé-Syndrom) durch die Zika-Infektion auch bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ausgelöst werden können.
Die alarmierenden Auswirkungen der Erkrankung sind aber zu kleine Schädel bei Neugeborenen (Mikrocephalie). Sie sind sichtbare Zeichen einer gestörten Hirnentwicklung, die mit geistiger Behinderung einhergeht! Das Hirn hört bei der Infektion auf zu wachsen, es reift nicht aus! Je früher eine Schwangere erkrankt, desto schwerer kann das Ungeborene erkranken. Auch äußerlich nicht betroffen wirkende Säuglinge können neurologische Störungen entwickeln. Bisher steht der Nachweis eines sicheren Zusammenhanges noch aus, gilt aber als sehr wahrscheinlich. Aber auch andere Erreger wie Röteln- oder Zytomegalieviren können zu Mikrocephalie führen.
Schwangere, die sich in Risikogebieten aufhielten sollten besonders sorgfältig mit Ultraschall untersucht werden und in jedem Fall auf Zika-Viren getestet werden. Wer schon schwanger ist oder werden möchte, sollte möglichst nicht in Zika-Verbreitungsgebiete reisen oder die Schwangerschaft verschieben.

Eine Behandlungsmöglichkeit existiert nicht, es gibt weder wirksame Medikamente noch einen Impfstoff (die Entwicklung wird voraussichtlich Jahre dauern).

Das Wichtigste ist somit ein „konsequenter Mückenschutz!!!“

Neben langen, hellen (man sieht darauf die Mücken besser) Hosen und Shirts soll man freie Hautstellen mit Mückenschutzmitteln wie DEET oder Icaridin alle drei bis fünf Stunden betupfen. Die Mücken sind tag- und nachtaktiv, deshalb ist es ratsam nachts in klimatisierten „mückendichten“ Zimmern zu schlafen oder Permethrin-getränkte Mückennetze zu verwenden. Da viele Schwangerschaften ungeplant entstehen, ist eine sichere Verhütung bei Reisen in Risikogebiete dringend angeraten.
Männer sollten auch nach Rückkehr aus Zika-Gebieten für mindestens 1 Monat mit Kondom verhüten; wenn sie erkrankt waren sogar 6 Monate und bei Schwangerschaft der Partnerin bis zur Geburt des Kindes.

28 Tage nach Aufenthalt sollte kein Blut gespendet werden.
Etwa fünf Tage nach dem Stich bildet das Immunsystem Antikörper. Ob die Immunität nur ein paar Jahre oder lebenslang anhält ist bisher unbekannt.
Wenn jemand später als zwei Wochen nach einem Aufenthalt in einem Endemiegebiet erkrankt, handelt es sich nicht um eine Zika-Infektion! Frauen, die vier Wochen nicht krank geworden sind, können – nach derzeitigem Wissen – ohne Gefährdung des Kindes schwanger werden. Auch nach durchgemachten Infektionen gibt es derzeit keine Hinweise für eine Gefährdung weiterer Schwangerschaften.
Auswirkungen auf die olympischen Spiele im Sommer 2016 im Brasilien sind noch unklar!

  • Einreise: Kinder müssen sich bei der Einreise in ein fremdes Land ebenso ausweisen wie Erwachsene. Da Kinder nach der aktuellen Reisepassregelung nicht mehr im Pass der Eltern eingetragen werden, benötigen sie einen Kinderreisepass. Den stellt das zuständige Einwohnermeldeamt / Bürgeramt der Stadt am gleichen Tag aus. Auch für ein Baby benötigen Sie dafür ein Passfoto nach biometrischen Vorschriften. Bitte erkundigen Sie sich vor Abreise nach den Einreisebestimmungen Ihres Urlaubslandes. Für die Kinder gelten meist die gleichen Visumbestimmungen wie für die Eltern.
  • Koffer weg? Es ist ein Albtraum, der leider immer wieder passiert. Ihr Gepäck ist nicht angekommen. In dem Fall finden Sie direkt in der Gepäckausgabe- oder in der Ankunftshalle des Flughafens einen Lost & Found-Schalter (Gepäckermittlung).  Alternativ können Sie sich direkt an Ihre Fluggesellschaft wenden, die sich um Ihr Anliegen kümmert. Bitte halten Sie dafür die Bordkarte und den Gepäckabschnitt bereit. Das gleiche Procedere gilt für beschädigtes Gepäck.
  • Kindersitze im Mietwagen: Wer vom Flughafen aus mit dem Mietwagen oder Taxi weiterfahren will, sollte sich rechtzeitig um einen Kindersitz kümmern. Viele Autovermieter bieten zwar Kindersitze an, aber oft nur in begrenzter Stückzahl, Auswahl und Qualität. Ersparen Sie böse Überraschungen schon im Vorfeld, in dem Sie bei der Buchung genau angeben, welchen Kindersitz Sie in welcher Größe benötigen. Alternativ ist es möglich, die eigenen Kindersitze mitzunehmen und als Sperrgepäck bei der Fluggesellschaft aufzugeben.
  • Wasser & Snacks: Sollten unbedingt ins Handgepäck. Gerade im Urlaub ist man oft länger unterwegs als geplant. Kindern fällt es manchmal schwer, bis zur nächsten Mahlzeit zu warten. In der Sommerhitze können sie dehydrieren. Als Snacks eignen sich Obst, Trockenfrüchte, Kekse, Reiswaffeln oder Nüsse.
  • Neue Zeiten, alte Rituale: Unterwegs tickt die Uhr anders. Alles in der Umgebung ist neu und ungewohnt. Deshalb ist es wichtig, bestimmte Rituale von zu Hause einzuhalten: Die Geschichte vor dem Schlafengehen, regelmäßige Mahlzeiten, Zeit zum Spielen und Toben. Die Lieblingsbücher und Kuscheltiere helfen dabei. Es ist sinnvoll, während der Reise eine tägliche Urlaubsroutine einzuplanen. Dazu gehören angebrachte Schlafenszeiten, feste Essenzeiten und sonstige Tagesabläufe.
  • Reiseführer: Für viele Urlaubsorte gibt es Reiseführer für den Urlaub mit Kindern. Sie enthalten ortsspezifische Urlaubstipps für die ganze Familie: familienfreundliche Restaurants und Hotels, Eisdielen, Spielplätze, kindgerechte Ausflüge und Wanderungen, Übersetzungen für „Schnuller“, „Windeln“ und „Schwimmflügel“, Kinderattraktionen, kinderfreundliche Strände, Erlebnisparks und vieles mehr.
  • Nicht jedes Reiseziel eignet sich für Babys.
    In schlecht versorgten Gebiete, also in Regionen, die weit entfernt von einem Krankenhaus sind oder in denen keine ausreichende Hygiene möglich ist, sollten Unter-Einjährige gar nicht reisen.
  • Auf Fernreisen ist Eis für Kinder tabu … und auf Eiswürfel in Getränken und ungeschälte Früchte sollten sie ebenfalls verzichten, um Durchfallerkrankungen vorzubeugen. Eltern sollten außerdem darauf achten, dass Nahrungsmittel immer abgekocht werden.
    Babynahrung oder Getränke in südlichen Ländern sollten nicht mit Leitungswasser zubereitet werden, sondern mit Mineralwasser aus der Flasche.
    Kohlensäurehaltige Getränke sollten in den ursprünglichen Flaschen gereicht und erst unmittelbar vor dem Verzehr geöffnet werden.

Reiseapotheke für Kinder

Auch wenn es Ärzte und Krankenhäuser vor Ort gibt, empfiehlt es sich, eine kindgerechte Reiseapotheke mitzunehmen.
Die Reiseapotheke sollte enthalten:
Fieberthermometer, Insektenschutz, Medikamente gegen Durchfall und Verstopfung, Erbrechen und Übelkeit, Fieber und Schmerzen, Husten, Schnupfen und Halsschmerzen sowie Wundsalbe, Pflaster und Verbandsmaterial.

Lassen Sie sich gerne dazu von uns beraten.

„Du siehst ja heiß aus“…

Viele Urlaubsreisen gehen in südliche Länder, in denen die Sonnenintensität weit höher ist, als wir es gewöhnt sind.

Insbesondere die so genannten Sonnenterrassen, wie Ohrmuscheln, Nasenrücken, Wangen und Unterarme erhalten dort häufig zu viel Sonne. Gerade Kinder sollten deshalb eine Kopfbedeckung mit Krempe tragen und mit einer Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor eingecremt sein, wenn sie im Freien unterwegs sind. Ein effektiver Sonnenschutz kann das Risiko für Hautkrebs im Erwachsenenalter schätzungsweise um 75 % reduzieren.

Als Risikofaktoren für die Bildung von Hautkrebs gelten neben der Anzahl der Sonnenbrände auch die sich wiederholende kurzzeitige starke Sonnenbestrahlung, wie sie z.B. bei Strandurlauben aber auch im Skiurlaub vorkommt.

Besonders gefährdet sind Menschen mit heller Haut, mit Sommersprossen, mit roten Haaren und vielen Muttermalen. Trotz Eincremens sollte man sich dabei durch Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor nicht in Sicherheit wiegen, denn diese können nicht alle UV-Strahlen abhalten, wie z. B. sehr langwelliges Licht im UV-A-Bereich von 380 bis 400nm.

In der Mittagssonne ist deshalb ein textiler Sonnenschutz zusätzlich zur Sonnencreme unentbehrlich. Sind Kinder immer wieder starker Sonnenbestrahlung ausgesetzt, steigt die lebenslange Produktion von Pigmentmalen. Nach jedem Sonnenbrand entwickeln sich ca. 40 Pigmentmale. Mehr als 50 Muttermale gelten bereits als Risikofaktor, der das lebenslange Erkrankungsrisiko für schwarzen Hautkrebs (malignem Melanom) um den Faktor 15 erhöht.

Die Haut „vergisst nichts“, es summieren sich die Lichtschäden im Laufe des Lebens.

Tipps gegen Reiseübelkeit bei Kindern

Grundsätzlich kann die Reiseübelkeit jeden erwischen, doch die Anfälligkeit ist stark vom Alter abhängig. Babys sind für gewöhnlich nicht betroffen, da bei ihnen das Gleichgewichtsorgan noch nicht vollständig entwickelt ist. Auch bei Menschen ab 50 Jahren tritt das Phänomen selten auf. Besonders oft leiden hingegen Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren unter Reiseübelkeit. Experten vermuten, dass im Körper eine Art Lerneffekt wirkt und Erwachsene mit der Zeit einfach weniger empfindlich reagieren.

Symptome und Ursachen:
Allgemeines Unwohlsein, Kopfschmerzen, Blässe, kalter Schweiß, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen sind die typischen Symptome der Reisekrankheit.
Der Grund dafür, dass vielen Kindern beim Autofahren schlecht wird, liege an der Orientierung des Menschen im Raum.
Die Orientierung hängt von zwei Informationsquellen ab, nämlich von der optischen Wahrnehmung, aus der das Gehirn senkrecht und waagerecht ableitet, sowie vom Gleichgewichtsorgan im Innenohr, dass die tatsächliche Lage einschätzt. Während einer Fahrt ist der optische Bezug der Wagenkasten, der immer gleich bleibt. Das Gleichgewichtsorgan registriert allerdings starke Lageveränderungen, beispielsweise in Kurven. Das Innenohr registriert Bewegung, Augen und Nerven signalisieren hingegen Stillstand. Darauf reagiert das Gehirn mit einem Übelkeitsreflex.

Hilfreich ist es, nach draußen auf weiter entfernt liegende Dinge zu schauen. Wenn die Familie nicht mit dem Auto in den Urlaub fährt, sollten Kinder, die zu Reiseübelkeit neigen, am besten dort sitzen, wo die Bewegungen am wenigsten zu spüren sind. Das ist im Bus am besten vorn, auf dem Schiff in der Mitte und nahe der Wasseroberfläche und im Flugzeug im Bereich der Tragflächen. Im Zug setzt man sich auch am besten in Fahrtrichtung in einen vorderen Waggon ans Fenster.

Um Reiseübelkeit im Auto vorzubeugen, sollten Kinder während der Fahrt weder lesen noch einen Film schauen oder mit dem Smartphone spielen.

Hilfreiche Tipps:

  • Kindern vor und während der Reise nur leichte, fettarme Kost zu essen geben
  • Medikamente oder spezielle Kaugummis gegen Reiseübelkeit besorgen
  • Das Kind nach vorne aus dem Fenster schauen lassen
  • Für frische Luft im Auto und regelmäßige Pausen sorgen
  • Mit Musik und Hörspielen für akustische Ablenkung sorgen
  • Das Kind während der Fahrt nicht lesen oder auf dem Handy oder Tablet spielen lassen
  • Bei Übelkeit Akkupressurbänder unterhalb des Handgelenks an der Innenseite des Unterarms anwenden
  • Ein kühles Tuch auf die Stirn legen

NOTFALL

So meistern Sie die Situation

Rettungswagen

  • Befinden Sie sich in einer lebensbedrohlichen Notfallsituation, wenden Sie sich bitte sofort an die Rettungsleitstelle unter der Telefonnummer 112 oder 0251/19222

Giftnotruf

  • Telefonnummer: 030/19240

Notdienste

  • Kinder- und Jugendmedizinische Notfallpraxis niedergelassener Ärzte am Clemenshospital
    am Düesbergweg 124 in 48153 Münster
    mit folgenden Öffnungszeiten:
  • Montags, Dienstags und Donnerstags: 18 – 21 Uhr
    Mittwochs und Freitags: 13 – 21 Uhr

    Samstags, Sonntags und an den Feiertags: 08 – 21 Uhr
  • Ab 21 Uhr bis 8 Uhr erfolgt die Behandlung durch Ärzte der Kinder- und Jugendabteilung des Clemenshospitals.
  • Eine Anmeldung über die zentrale Notfallnummer 116 oder 117 ist nicht notwendig.
  • Der kinderärztliche Notdienst macht grundsätzlich keine Hausbesuche, diese können – nur in äußerst dringenden Fällen – durch die Arztnotrufzentrale vermittelt werden.

Krankenhäuser mit Kinderabteilung

  • St. Franziskus-Hospital Münster
    Hohenzollernring 72
    48145 Münster
    Telefon: 0251/935-0
  • Clemenshospital
    Düesbergweg 124
    48153 Münster
    Telefon: 0251/976-0
  • UNI-Klinik Münster
    Albert-Schweitzer-Straße 23
    48149 Münster
    Telefon:0251/83-47732
  • St. Franziskus-Hospital Ahlen
    Robert-Koch-Straße 55
    59227 Ahlen
    Telefon: 02382/858966

Akut-Krankenhaus ohne Kinderabteilung

  • Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup
    Westfalenstraße 109
    48165 Münster
    Telefon: 02501/17-0

Apothekennotdienst

Unsere Praxis

Liebe Eltern, Kinder und Jugendliche, liebe Reisende,

herzlich Willkommen auf der Homepage unserer Praxis für Kinder- und Jugendmedizin. Im Mittelpunkt unserer Tätigkeit steht das Wohlergehen unserer Patienten. Unser Handeln orientiert sich am Stand der derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden.

Mehr erfahren

Neben der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sind daher Gesundheits- und Entwicklungsberatung, Vorsorgeuntersuchungen sowie Impfungen ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Wir nehmen uns Zeit für eine gute Beratung und individuelle Behandlung. Wir verstehen uns als vertrauensvolle Ansprechpartner für die gesamte Familie.

1993 gründete Burkhard Frase eine Kinder- und Jugendarztpraxis in Münster-Hiltrup, damals noch am alten Standort – Osttor 2.
Im Mai 2011 konnten wir unsere neuen, barrierefreien Praxisräume im Herzen von Hiltrup beziehen.
Zur Unterstützung der ärztlichen Tätigkeit konnte zudem eine Entlastungsassistentin in Teilzeit, Frau Dr. med. Catrin Schulze Höping, gewonnen werden.

Gerne stellen wir Ihnen nachfolgend unser Team und Praxiskonzept vor.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Burkhard Frase und Team

Unsere Praxis in Bildern

Unser Team

Burkhard Frase


1
  • Studium der Humanmedizin in Münster mit Approbation im Jahr 1987
  • Seit 1992 Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
  • Praxisgründung 1993 in Hiltrup am Osttor 2
    (seit 2011 an der Marktallee 53)
  • Zusatzbezeichnungen:
    • Allergie- und Asthmabehandlungen
    • Entwicklungs- und Sozialpädiatrie
    • Infektiologie
    • Reisemedizinische Beratung und Impfungen

staatl. Gelbfieberimpfstelle


Dr. med. Catrin Schulze Höping


1

  • Studium der Humanmedizin in Münster mit Approbation im Jahr 2007
  • Seit 2013 Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
  • Seit April 2014 als Entlastungsassistentin in unserer Praxis angestellt
  • Regelarbeitszeiten:
    Dienstagnachmittag,
    Mittwochvormittag und Freitagnachmittag im wöchentlichen Wechsel
  • Seit Anfang Mai aus dem Mutterschaftsurlaub zurück

Dr. med. Nadine Scheff


1

  • Studium der Humanmedizin in Münster und Heidelberg mit Approbation im Jahr 2004
  • Seit 2008 Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
  • Tätigkeit als Kinderärztin im St. Franziskus-Hospital Münster und beim Kinder- und Jugendgesundheitsdienst der Stadt Münster
  • Von 05/15 bis 05/16 als Schwangerschaftsvertretung für Frau
    Dr. med. Catrin Schulze Höping in unserer Praxis angestellt
  • Von Mai  bis September 2016 im Erziehungsurlaub

Unsere Leistungen

Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns!

  • Hausärztliche Versorgung im Kindes- und Jugendalter inkl. psychosomatischer Grundversorgung
  • Behandlung akuter, angeborener und chronischer Erkrankungen bis zum Ende der Pubertät

Vorsorgemaßnahmen

  • Vorsorgeuntersuchungen U2 – U9 und Jugendgesundheitsuntersuchung J1
    (U2-Untersuchung auch zu Hause)
  • Ergänzende Vorsorgen U10, U11 und J2
  • Hüft-Ultraschall-Screening
  • Hör- und Sehtestuntersuchungen
  • Amblyopie-(Sehschwäche der Augen)-Screening mit dem Spot-Vision-Screener
  • Durchführung sämtlicher Impfungen

Weitergehende Untersuchungen

  • Entwicklungsdiagnostische Untersuchungen (verschiedene standardisierte Tests) und Beratungen
  • Untersuchungen vor geplanten Operationen
  • Ultraschalluntersuchungen: Bauch, Nieren und ableitende Harnwege, Schilddrüse, Schädel, Gelenke und Weichteile
  • EKG und Kreislauftests, Pulsoxymetrie (Sauerstoffsättigung)
  • Altersgestaffelte Hörtestungen, Tympanometrie (Trommelfell-Druckmessung)
  • Sprachentwicklungsdiagnostik
  • Sehteste einschließlich Prüfung des Farbsehens und des Stereosehens
  • Lungenfunktionsuntersuchungen
  • Umfangreiche Allergiediagnostik
  • Laborsofortdiagnostik
    • Blutbild
    • CRP
    • Strep-A-Schnelltest
    • Urin (Teststreifen, Mikroskopie)
    • Influenza A+B (Grippe) – Schnelltest
  • Weitergehende Labor-Untersuchungen inklusive Diagnostik von Wachstumsstörungen und Stoffwechselleiden
  • Sporttauglichkeitsuntersuchungen sowie anerkannte Tauchfähigkeits-Untersuchungen
  • Gesundheitsuntersuchungen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz sowie für Auslandsaufenthalte

Weitergehende Beratungen und Behandlungen

  • Hyposensibilisierungsbehandlungen
  • Asthmatherapie sowie zertifizierte Schulungskurse
  • Neurodermitisberatung
  • Still- und Ernährungsberatung
  • Wundversorgung mit kleiner Chirurgie
  • AD(H)S-Behandlungen
  • Reisemedizinische Beratung und Durchführung aller Impfungen auch für Erwachsene
  • Staatliche Gelbfieberimpfstelle

Ein Leitfaden für Eltern


Impfkalender Untersuchungskalender

Liebe Eltern,

es ist hilfreich zu wissen, was Sie in den ersten Lebensjahren vorbeugend unternehmen können, um die normale Entwicklung Ihres Kindes zu unterstützen. Ob diese auch tatsächlich altersgemäß verläuft, überprüfen wir Kinder- und Jugendärzte in den Vorsorgeuntersuchungen.
Vorsorgeuntersuchungen (Us) sind Früherkennungsmaßnahmen, um erste Anzeichen auftretender Störungen oder Erkrankungen zu erkennen und die Kinder vor bleibenden Schäden zu bewahren.

Us werden in vorgegebenen Abständen durchgeführt (s. Vorsorgeheft); U5 bis U9 sind in NRW verpflichtend.

Unter unserem Button „Formulare und Links“ finden Sie Elternfragebögen zur Entwicklungs- und Sozialpädiatrie.
Wir würden uns freuen, wenn Sie die ausgefüllten Formulare zum jeweiligen Vorsorgetermin mitbringen, um die Beratung möglichst effizient gestalten zu können.

Jedes Kind hat ein – nicht nur nach UN Statuten – Recht auf Gesundheit und damit auch auf Impfungen, die vorbeugende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionskrankheiten sind. Impfungen regen das Immunsystem an, Abwehrstoffe gegen die krankheitsauslösenden Erreger zu bilden. Die meisten Impfungen müssen in bestimmten Zeitabständen wiederholt werden. In welchem Lebensalter Ihr Kind nach den Empfehlungen der STIKO (Ständige Impfkommission) geimpft werden sollte, berechnet Ihnen unser Impfkalender.

Wenden Sie sich bei weiteren Fragen gerne an uns.

1

Haben Sie eine Impfung oder Untersuchung verpasst oder vergessen?

Kein Problem, wenden Sie sich  vertrauensvoll an uns

Vollendeter Lebensmonat Impftermin ab dem Impfungen
2 1. Impfung Rotaviren-Schluckimpfung (ab 6 Wochen)

1. Impfung Diphtherie, Wundstarrkrampf (Tetanus), Keuchhusten (Pertussis), Hepatitis B, Kinderlähmung (Polio), Haemophilus influenzae Typ b (Hib)

1. Impfung Pneumokokken

3 2. Impfung Rotaviren-Schluckimpfung

2. Impfung Diphtherie, Wundstarrkrampf (Tetanus), Keuchhusten (Pertussis), Hepatitis B, Kinderlähmung (Polio), Haemophilus influenzae Typ b (Hib)

4 3. Impfung Rotaviren-Schluckimpfung

3. Impfung Diphtherie, Wundstarrkrampf (Tetanus), Keuchhusten (Pertussis), Hepatitis B, Kinderlähmung (Polio), Haemophilus influenzae Typ b (Hib)

2. Impfung Pneumokokken

11-23 1. Impfung Masern, Mumps, Röteln, Varizellen (Windpocken)

Impfung Meningokokken (ab voll. 12. Lebensmonat)

4. Impfung Diphtherie, Wundstarrkrampf (Tetanus), Keuchhusten (Pertussis), Hepatitis B, Kinderlähmung (Polio), Haemophilus influenzae Typ b (Hib)

3. Impfung Pneumokokken

2. Impfung Masern, Mumps, Röteln, Varizellen (Windpocken)

Vollendetes Lebensjahr Impfzeitraum ab dem Impfungen
6 Auffrischimpfung: Tetanus-Diphtherie-Pertussis
9-17 Grundimmunisierung: Humane Papillomaviren für Mädchen (Gebärmutterhalskrebs-Impfung)

Grundimmunisierung: anderer fehlender Impfungen

Auffrischimpfung: Tetanus-Diphtherie und Pertussis alle 10 Jahre

ab 18 Auffrischimpfung: Tetanus-Diphtherie und Pertussis alle 10 Jahre
ab 50 Impfung: gegen Gürtelrose (Herpes zoster)
ab 60 Grippe-Impfung (Influenza) jährlich

Pneumokokken-Impfung

Auffrischimpfung: Tetanus-Diphtherie und Pertussis alle 10 Jahre

Alter ab dem U-Untersuchung
bei Geburt U 1

Apgar-Test

3.-10. Lebenstag U 2

Allgemeinuntersuchung

Reflexverhalten

Neugeborenen-Screening

Hörtest-Screening

4.-5. Lebenswoche U 3

Allgemeinuntersuchung

Reflexmuster

Hüftgelenkuntersuchung

Nierenuntersuchung

3.-4. Lebensmonat U 4

Seh- und Hörvermögen

soziale Kontaktfähigkeit

6.-7. Lebensmonat U 5

Handkoordination

Sprachentwicklung

Seh- und Hörvermögen

9.-14. Lebensmonat U 6

Fein- und Grobmotorik

soziale Kontaktfähigkeit

21.-24. Lebensmonat U 7

Sprach- und Hörvermögen

Sozialverhalten

34.-36. Lebensmonat U 7a

Sozialverhalten

Sprachentwicklung

46.-48. Lebensmonat U 8

Geistige Entwicklung

Wachstum

60.-64. Lebensmonat U 9

Sprech- und Wahrnehmungsverhalten vor Einschulung

Motorik

7.-8. Lebensjahr U 10

Geistige Entwicklung

9.-10. Lebensjahr U 11

Sozialverhalten, Medienverhalten, Schulleistungsstörungen

14. Lebensjahr J 1

allgemeine Gesundheit und Entwicklung in Hinblick auf Körper und Psyche
Schule

16.-18. Lebensjahr J 2

Gesundheitszustand vom Körper und Psyche       der Pubertät

Berufsplanung

Formulare und Links


So finden Sie zu uns:

Bushaltestelle „Marktallee“ der Linien 1, 5 und  9 unmittelbar vor der Tür.

Eigene Patientenparkplätze im Hof mit separatem Eingang.

Bahnhof Hiltrup in ca. 5-10 Min. zu Fuß erreichbar.

close

tip

IMPRESSUM

Burkhard Frase
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

Marktallee 53
48165 Münster

Tel:   02501  44 84–0
Fax:  02501  44 84–31
E-Mail: info@kinderarzt-hiltrup.de

Verantwortlich für den Inhalt (gem. § 55 Abs. 2 RStV):
Burkhard Frase

Bildrechte:
Fotolia, Burkhard Frase.

Zuständige Aufsichtsbehörde:
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Verwaltungsstelle Münster
Gartenstraße 210-214
48147 Münster

Zuständige Kammer:
Ärztekammer Westfalen-Lippe
Gartenstraße 210-214
48147 Münster

Berufsbezeichnung:
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Infektiologe
(verliehen in der Bundesrepublik Deutschland)

Berufsrechtliche Regelungen:
Berufsordnung der Landesärztekammer Westfalen-Lippe
Heilberufsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen

Link: http://www.aekwl.de/
Schlichtungsstelle: http://www.patientenbeauftragter.nrw.de/

Datenschutz
Nachfolgend möchten wir Sie über unsere Datenschutzerklärung informieren. Sie finden hier Informationen über die Erhebung und Verwendung persönlicher Daten bei der Nutzung unserer Webseite. Wir beachten dabei das für Deutschland geltende Datenschutzrecht. Sie können diese Erklärung jederzeit auf unserer Webseite abrufen.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen und nicht lückenlos vor dem Zugriff durch Dritte geschützt werden kann.

Die Verwendung der Kontaktdaten unseres Impressums zur gewerblichen Werbung ist ausdrücklich nicht erwünscht, es sei denn wir hatten zuvor unsere schriftliche Einwilligung erteilt oder es besteht bereits eine Geschäftsbeziehung. Der Anbieter und alle auf dieser Website genannten Personen widersprechen hiermit jeder kommerziellen Verwendung und Weitergabe ihrer Daten.

Personenbezogene Daten
Sie können unsere Webseite ohne Angabe personenbezogener Daten besuchen. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (wie Name, Anschrift oder E-Mail Adresse) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben. Sofern zwischen Ihnen und uns ein Vertragsverhältnis begründet, inhaltlich ausgestaltet oder geändert werden soll oder Sie an uns eine Anfrage stellen, erheben und verwenden wir personenbezogene Daten von Ihnen, soweit dies zu diesen Zwecken erforderlich ist (Bestandsdaten). Wir erheben, verarbeiten und nutzen personenbezogene Daten soweit dies erforderlich ist, um Ihnen die Inanspruchnahme des Webangebots zu ermöglichen (Nutzungsdaten). Sämtliche personenbezogenen Daten werden nur solange gespeichert wie dies für den genannten Zweck (Bearbeitung Ihrer Anfrage oder Abwicklung eines Vertrags) erforderlich ist. Hierbei werden steuer- und handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen berücksichtigt. Auf Anordnung der zuständigen Stellen dürfen wir im Einzelfall Auskunft über diese Daten (Bestandsdaten) erteilen, soweit dies für Zwecke der Strafverfolgung, zur Gefahrenabwehr, zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden oder des Militärischen Abschirmdienstes oder zur Durchsetzung der Rechte am geistigen Eigentum erforderlich ist.

Datenschutzerklärung für das Facebook-Plugin („Gefällt mir“)
Diese Webseite nutzt Plugins des Anbieters Facebook.com, welche durch das Unternehmen Facebook Inc., 1601 S. California Avenue, Palo Alto, CA 94304 in den USA bereitgestellt werden. Nutzer unserer Webseite, auf der das Facebook-Plugin („Gefällt mir“-Button) installiert ist, werden hiermit darauf hingewiesen, dass durch das Plugin eine Verbindung zu Facebook aufgebaut wird, wodurch eine Übermittlung an Ihren Browser durchgeführt wird, damit das Plugin auf der Webseite erscheint.
Des Weiteren werden durch die Nutzung Daten an die Facebook-Server weitergeleitet, welche Informationen über Ihre Webseitenbesuche auf unserer Homepage enthalten. Dies hat für eingeloggte Facebook-Nutzer zur Folge, dass die Nutzungsdaten Ihrem persönlichen Facebook-Account zugeordnet werden.
Sobald Sie als eingeloggter Facebook-Nutzer aktiv das Facebook-Plugin nutzen (z.B. durch das Klicken auf den „Gefällt mir“ Knopf oder die Nutzung der Kommentarfunktion), werden diese Daten zu Ihrem Facebook-Account übertragen und veröffentlicht. Dies können Sie nur durch vorheriges Ausloggen aus Ihrem Facebook-Account umgehen.
Weitere Information bezüglich der Datennutzung durch Facebook entnehmen Sie bitte den datenschutzrechtlichen Bestimmungen auf Facebook unter http://de-de.facebook.com/policy.php.

Datenschutzerklärung für den Webanalysedienst Google Analytics
Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. („Google“). Google Analytics verwendet sog. „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Wir haben die IP-Anonymisierung aktiviert. Auf dieser Webseite wird Ihre IP-Adresse von Google daher innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zuvor gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt. Im Auftrag des Betreibers dieser Website wird Google diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen gegenüber dem Websitebetreiber zu erbringen. Die im Rahmen von Google Analytics von Ihrem Browser übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Sie können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich werden nutzen können. Sie können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem sie das unter dem folgenden Link verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren:http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de

Datenschutzerklärung für das soziale Netzwerk Google Plus
Diese Webseite verwendet die sog. „G +1“-Schaltfläche des sozialen Netzwerkes Google Plus, welches von der Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States betrieben wird („Google“). Die Schaltfläche ist an dem Zeichen „G +1“ zu erkennen. Wenn Sie bei Google Plus registriert sind, können Sie mit der „G +1“ Schaltfläche Ihr Interesse an unserer Webseite ausdrücken und Inhalte von unserer Webseite auf Google Plus teilen. In dem Falle speichert Google sowohl die Information, dass Sie für einen unserer Inhalte ein „G +1“ gegeben haben, als auch Informationen über die Seite, die Sie dabei angesehen haben. Ihre „G +1“ können möglicherweise zusammen mit Ihrem Namen (ggf. auch mit Foto – soweit vorhanden) bei Google Plus in weiteren Google-Diensten, wie der Google Suche oder Ihrem Google-Profil, eingeblendet werden.
Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Google sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre entnehmen Sie bitte Googles Datenschutzhinweisen:
https://www.google.com/intl/de/policies/privacy/

Datenschutzerklärung für die „Google Remarketing“ und „Ähnliche Zielgruppen“-Funktion der Google Inc.
Diese Website verwendet die Remarketing- bzw. „Ähnliche Zielgruppen“-Funktion der Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“). Sie können so zielgerichtet mit Werbung angesprochen werden, indem personalisierte und interessenbezogene Anzeigen geschaltet werden, wenn Sie andere Webseiten im sog. „Google Display-Netzwerk“ besuchen. „Google Remarketing“ bzw. die Funktion „Ähnliche Zielgruppen“ verwendet dafür sog. „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Über diese Textdateien werden Ihre Besuche sowie anonymisierte Daten über die Nutzung der Website erfasst. Personenbezogene Daten werden dabei nicht gespeichert. Besuchen Sie eine andere Webseite im sog. „Google Display-Netzwerk“ werden Ihnen ggf. Werbeeinblendungen angezeigt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zuvor auf unserer Website aufgerufene Produkt- und Informationsbereiche berücksichtigen.
Sie können das „Google Remarketing“ bzw. die „Ähnliche Zielgruppen“-Funktion verhindern, indem Sie die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software unterbinden. Wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich werden nutzen können. Sie können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem sie das unter dem folgenden Link verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren:https://www.google.com/settings/ads/plugin?hl=de. Sie können zudem die Verwendung von Cookies durch Drittanbieter deaktivieren, indem sie die Deaktivierungsseite der Netzwerkwerbeinitiative (Network Advertising Initiative) unterhttp://www.networkadvertising.org/choices/ aufrufen und die dort genannten weiterführenden Information zum Opt-Out umsetzen. Die Datenschutzerklärung von Google zum Remarketing mit weiteren Informationen finden Sie hier: http://www.google.com/privacy/ads/.

Datenschutzerklärung für das „Google AdWords Conversion-Tracking“ von Google Inc.
Diese Website verwendet die „Google AdWords Conversion-Tracking“- Funktion der Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“). Google AdWords Conversion-Tracking verwendet sog. „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen, wenn Sie auf eine Google-Anzeige gekickt haben. Die Cookies sind maximal 90 Tagen gültig. Personenbezogene Daten werden dabei nicht gespeichert. Solange das Cookie gültig ist, können Google und wir als Webseitenbetreiber erkennen, dass Sie eine Anzeige geklickt haben und zu einer bestimmten Zielseite (z.B. Bestellbestätigungsseite, Newsletteranmeldung) gelangt sind. Diese Cookies können nicht über mehrere Websites von verschiedenen AdWords-Teilnehmern nachverfolgt werden können. Durch das Cookie werden in „Google AdWords“ Conversion-Statistiken erstellt. In diesen Statistiken wird die Anzahl der Nutzer, die auf eine unserer Anzeige geklickt haben, erfasst. Zudem wird gezählt, wie viele Nutzer zu einer Zielseite, die mit einem „Conversion-Tag“ versehen worden ist, gelangt sind. Die Statistiken enthalten jedoch keine Daten, mit denen Sie sich identifizieren lassen.
Das Speichern von Cookies auf Ihrer Festplatte können Sie verhindern, indem Sie in Ihren Browser-Einstellungen „keine Cookies akzeptieren“ wählen (Im MS Internet-Explorer unter „Extras > Internetoptionen > Datenschutz > Einstellung“; im Firefox unter „Extras > Einstellungen > Datenschutz > Cookies“); wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website voll umfänglich nutzen können. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden. Weitere Informationen darüber wie Google Conversion-Daten verwendet sowie die Datenschutzerklärung von Google finden Sie unter:https://support.google.com/adwords/answer/93148?ctx=tltp,http://www.google.de/policies/privacy/

Datenschutzerklärung für die Nutzung von dem Webmessagedienst twitter.com
Wir haben auf unserer Webseite auch den Webmessagedienst twitter.com integriert. Dieser wird durch die Twitter Inc., 1355 Market St, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA bereitgestellt. Twitter bietet die sog. „Tweet“ – Funktion an. Damit kann man 140 Zeichen lange Nachrichten auch mit Webseitenlinks in seinem eigenen Twitteraccount veröffentlichen. Wenn Sie die „Tweet“-Funktion von Twitter auf unseren Webseiten nutzen, wird die jeweilige Webseite mit Ihrem Account auf Twitter verknüpft und dort ggf. öffentlich bekannt gegeben. Hierbei werden auch Daten an Twitter übertragen.
Von dem Inhalt der übermittelten Daten und deren Nutzung durch Twitter erhalten wir keine Kenntnis. Konsultieren Sie daher für weitere Informationen die Datenschutzerklärung von Twitter:http://twitter.com/privacy
Twitter bietet Ihnen unter nachfolgendem Link die Möglichkeit, Ihre Datenschutzeinstellungen selbst festzulegen: http://twitter.com/account/settings.

Auskunftsrecht
Sie haben das jederzeitige Recht, sich unentgeltlich und unverzüglich über die zu Ihrer Person erhobenen Daten zu erkundigen. Sie haben das jederzeitige Recht, Ihre Zustimmung zur Verwendung Ihrer angegeben persönlichen Daten mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Zur Auskunftserteilung wenden Sie sich bitte an den Anbieter unter den Kontaktdaten im Impressum

x

§ 1 Haftungsbeschränkung
Die Inhalte dieser Website werden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Die Nutzung der Inhalte der Website erfolgt auf eigene Gefahr des Nutzers. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des jeweiligen Autors und nicht immer die Meinung des Anbieters wieder. Mit der reinen Nutzung der Website des Anbieters kommt keinerlei Vertragsverhältnis zwischen dem Nutzer und dem Anbieter zustande.

§ 2 Externe Links
Diese Website enthält Verknüpfungen zu Websites Dritter („externe Links“). Diese Websites unterliegen der Haftung der jeweiligen Betreiber. Der Anbieter hat bei der erstmaligen Verknüpfung der externen Links die fremden Inhalte daraufhin überprüft, ob etwaige Rechtsverstöße bestehen. Zu dem Zeitpunkt waren keine Rechtsverstöße ersichtlich. Der Anbieter hat keinerlei Einfluss auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung und auf die Inhalte der verknüpften Seiten. Das Setzen von externen Links bedeutet nicht, dass sich der Anbieter die hinter dem Verweis oder Link liegenden Inhalte zu Eigen macht. Eine ständige Kontrolle der externen Links ist für den Anbieter ohne konkrete Hinweise auf Rechtsverstöße nicht zumutbar. Bei Kenntnis von Rechtsverstößen werden jedoch derartige externe Links unverzüglich gelöscht.

§ 3 Urheber- und Leistungsschutzrechte
Die auf dieser Website veröffentlichten Inhalte unterliegen dem deutschen Urheber- und Leistungsschutzrecht. Jede vom deutschen Urheber- und Leistungsschutzrecht nicht zugelassene Verwertung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters oder jeweiligen Rechteinhabers. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigung, Bearbeitung, Übersetzung, Einspeicherung, Verarbeitung bzw. Wiedergabe von Inhalten in Datenbanken oder anderen elektronischen Medien und Systemen. Inhalte und Rechte Dritter sind dabei als solche gekennzeichnet. Die unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe einzelner Inhalte oder kompletter Seiten ist nicht gestattet und strafbar. Lediglich die Herstellung von Kopien und Downloads für den persönlichen, privaten und nicht kommerziellen Gebrauch ist erlaubt.

Die Darstellung dieser Website in fremden Frames ist nur mit schriftlicher Erlaubnis zulässig.

§ 4 Besondere Nutzungsbedingungen
Soweit besondere Bedingungen für einzelne Nutzungen dieser Website von den vorgenannten Paragraphen abweichen, wird an entsprechender Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen. In diesem Falle gelten im jeweiligen Einzelfall die besonderen Nutzungsbedingungen.

x

Urheberrecht
Der Inhalt dieser Internetseiten darf nicht zu kommerziellen Zwecken kopiert, verbreitet, verändert oder Dritten zugänglich gemacht werden. Zuwiderhandlungen können juristisch verfolgt werden.

x